LÖFFLER und bauhausfolgen

100 Jahre ist es her, dass Walter Gropius die bedeutende Schule für Kunst und Handwerk gründete und damit Design, Gestaltung und Bau so nachhaltig beeinflusste wie kaum eine Institution zuvor oder danach. Gleichzeitig jährt sich im Bauhausjahr auch die Gründung der Werkkunstschule Wuppertal, die Jupp Ernst 1949 in seiner Tätigkeit als Direktor nach dem historischen Vorbild des staatlichen Bauhauses neu formierte.

Im Zuge dieses doppelten Jubiläums organisierte das Institut für angewandte Kunst- und Bildwissenschaften die besondere Ausstellung bauhausfolgen, die die Bedeutung des Bauhauses für die Gestaltungsausbildung der Werkkunstschule Wuppertal und ihres Nachfolgers, der Bergischen Universität, zeigen soll. Der Besucher unternimmt hier, im Kolkmannhaus, eine einzigartige Reise durch moderne Gestaltungsepochen, beginnend mit dem Wirken und den Lehren von Jupp Ernst selbst, Werner Schriefers, Albrecht Ade und Odo Klose, und endend mit dem aktuellen Studiengang Industrial Design der Bergischen Universität und dem hier entwickelten Wuppertaler Prozess.

Die LÖFFLER COLLECTION unterstützt die von unserem geschätzten Architekten und Möbeldesigner Dr. Thomas Schriefers kuratierte Ausstellung mit insgesamt fünf Sammlungsobjekten: drei aus der Hand von Reinhold Stotz, darunter ein Liegestuhl und ein Armlehnsessel, die in der Werkkunstschule Wuppertal selbst entstanden, sowie zwei Werke von Georg Leowald, der sich um die Traditionen des Bauhauses und des deutschen Werkbundes mehr als verdient gemacht hat.

Die Ausstellung eröffnet am 4. Dezember um 19:00 Uhr im Kolkmannhaus. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite der Bergischen Universität Wuppertal

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